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Musica Sacra

Geistliche Klänge vor der Karwoche

Im Mittelpunkt der Konzertreihe Musica Sacra steht das „Stabat mater“ in der Vertonung von Giovanni Battista Pergolesi, und stimmt damit auf die bevorstehende Karwoche ein.

Pergolesi gilt als einer der interessantesten italienischen Komponisten des 18. Jahrhunderts, und in seinen Werken werden Glauben und Religion zu einem emotionalen Erlebnis, dem akustisch nachempfunden werden kann. Die Passion Christi und die Schmerzen der Jungfrau Maria werden den Zuhörenden mit äußerster Anmut und Zurückhaltung nahe gebracht, und harmonisches Ebenmaß kennzeichnet seine Komposition, die von den Solistinnen Elmira Yakhina (Sopran) und Mira Szary (Alt) vorgetragen wird.

Für Viola-Solo und Streicher erklingt weiterhin eine sorbische Komposition von Detlev Kobjela. Arthur Malinowski  musiziert darum als Solist in „Nenia“, ein Werk, in dem Bezug auf Mozarts „Requiem“ genommen wird, bevor sich zuversichtlich und voll Freude Franz Xaver Richters Komposition „Sinfonia con fuga“ anschließt und die vorösterliche Stunde beschließt.

Es musizieren das Orchester des SNE und SolistInnen unter der musikalischen Leitung des niederländischen Gastdirigenten Gerad Oskamp. Oskamp studierte in Amsterdam und Wien und ist Preisträger internationaler Wettbewerbe, wie etwa des Hans-Haaring-Preises des ORF Salzburg sowie des Internationalen Dirigentenwettbewerbs des Ungarischen Fernsehens. Seit Beginn dieser Saison ist Oskamp Generalmusikdirektor des Schlewsig-Holsteinischen Landestheaters und Sinfonieorchesters Flensburg.

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.

Termine:

Samstag, 21.03.2015 / 17:00 Uhr / Wittichenau, Kirche

Sonntag, 22.03.2015 / 17:00 Uhr / Wilthen, Evangelische Kirche

Musik der Romantik und Spätromantik

Chorkonzert

Vom Schriftsteller und Komponisten E.T.A. Hoffmann als die „romantischste aller Künste“ bezeichnet, eröffnet die Musik der Romantik den Zuhörenden unbekannte Welten, die abseits liegen von allem rational Erfassbaren. Gefühle und das Unaussprechliche dominieren die Musik der Romantik. Mit einem Chorkonzert lädt das Sorbische National-Ensemble am 28. März ins Sorbische Museum, um sich mit Klängen von Kocor, Brahms und anderen einzulassen auf eine Reise in unergründliche musikalische Stimmungswelten.

Unter der musikalischen Leitung von Gabriele Donà musiziert der Chor des Sorbischen National-Ensembles und bringt dabei anspruchsvolle Werke mit Klavierbegleitung (Liana Bertók) zu Gehör. Mit einer Auswahl aus den „Klängen aus Mähren“ von Antonin Dvořák, ursprünglich ein Hausmusikwerk, das sich dann zunehmender Beliebtheit erfreute und dem Komponisten den weiteren Schaffensweg ebnete, wird das Programm eröffnet. Passend zu den letzten Atemzügen des Winters schließen sich Auszüge aus dem Oratorium „Zyma“ des sorbischen Komponisten Korla Awgust Kocor an. Dabei singen die SolistInnen Elmira Yakhina (Sopran), Mira Szary (Alt), Mikolai Walerych (Tenor) und Jae-Hyung Cho (Bass). Als wichtiger Vertreter der musikalischen Epoche der Romantik darf Robert Schumann nicht fehlen. Auszüge aus den Zyklen das „Spanische Liederspiel“ oder etwa „Drei Gedichte“ erklingen und geben einen Querschnitt aus verschiedenen Schöpfungsphasen Schumanns wider. Der Chorleiter und  Komponist Franz Schreker aus Wien ist weiterhin im Programm vertreten, ebenso wie Johannes Brahms, dessen „Liebeslieder-Walzer“ auszugsweise zu hören sein werden.

Themen wie Liebe, Naturgenuss und eine unstillbare Sehnsucht ziehen sich durch diese Kompositionen der Romantik. Das Chorkonzert verführt somit  zu einem einzigartigen Erlebnis der Sinne und poetischem Schwelgen.

Karten erhalten Sie im Vorverkauf im SNE und an der Abendkasse im Museum Bautzen.

12 € / 8 € / 6 €

Termin:

Samstag, 28.03.2015 / 17:00 Uhr / Bautzen, Sorbisches Museum

 

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